Hallo ihr Lieben, ich schreibe heute darüber wie meine liebe Yogafreundin Claudia Renner mit Ayurveda 13 Kilo innerhalb von 3 Monaten abgenommen hat. Ich habe es selbst sozusagen miterlebt denn Claudia ist in meiner Ausbildungsgruppe zur Lehrerin nach dem BDY im Mandiram in München.

claudiaClaudia stell dich doch bitte kurz vor.
Mein Name ist Claudia Renner, ich wurde 1982 geboren und mit acht Jahren Vegetarierin und seit dem 10. Januar 2011 lebe ich vegan, an meinem ersten veganen Tag gründete ich meinen Blog Claudi goes vegan (http://claudigoesvegan.blogspot.de/). Mittlerweile berate ich Menschen, die ihren Alltag vegan(er) gestalten wollen.

Seit wann machst du Yoga und wie kam die Entscheidung Ausbildung zur Yogalehrerin? Wie fiel die Entscheidung auf BDY?
Seit 2010 übe ich Yoga und habe im Frühjahr 2015 beschlossen, dass ich ihm einen noch größeren Platz in meinem Leben geben will. Für die BDY-Ausbildung habe ich mich entschieden, da mich die Idee über 800 Stunden zu lernen und mich in den vier Jahren persönlich weiterzuentwickeln, überzeugt hat.

Wie bist du auf Ayurveda gekommen?
In unserer Ausbildungsschule haben wir Dr. Shine kennengelernt. Als er drei Monate später, im Juni diesen Jahres, erneut in München war, habe ich mir ein s.g. „Konsultationsgespräch“ bei ihm gegönnt.

Weshalb fiel die Entscheidung mit Ayurveda abzunehmen?
Er erklärte mir, dass ich zu rund sei, dass zu viel Luft in meinem Körper sein. Besonders beeindruckt hat mich die Idee an mein „Rentenkonto“ zu denken. Abnehmen würde mir jetzt, mit 33, noch relativ leicht fallen.

Gab es bei deiner Konsultation irgend ein Schlüsselerlebnis, welches dir den entscheidenden Impuls gegeben hat, etwas verändern zu wollen?
Während des Gesprächs nicht. Der richtige Impuls folgte in zwei Etappen.

Wann genau hat Ayurveda angefangen zu wirken?
Nach einer Woche war das aufgeblähte Gefühl weg (das erste Schlüsselerlebnis).

War das dein Motor, dran zu bleiben?
Ja, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden spielen eine sehr große Rolle. Ich war zuvor übergewichtig. Das kann man nicht schönreden 🙂 Das zweite Schlüsselerlebnis folgte zwei Wochen nach meinem Konsultationsgespräch, als ich mich (nachdem ich mich über zwei Jahre lang davor gescheut habe) wieder auf die Waage gestellt habe. Das tägliche Wiegen ist nun mein Motor.

Fiel es dir schwer auf vieles was du vorher so genossen hast zu verzichten?
Nein, ich kenne Ernährungsumstellungen. Zum einen natürlich von vegetarisch essen auf vegan leben. Zum anderen von früheren Diäten wie Weight Watchers oder Metabolic Balance. Und wie gsagt: Ich habe meinen „Motor“.

Wie sieht dein Menüplan aus?
Morgens warmer Brei, Mittags eine warme Hauptmahlzeit und abends Suppe. Jeweilige Rezeptideen finden sich in drei Beiträgen auf meinem Vegan-Blog im September und Oktober 2016.

Gab es irgendwelche Zusätze, Medizin?
Ja, einen Saft (nach dem Frühstück) und Kräuter (nach dem Mittagessen).

Wie sieht es aus mit Zwischenmahlzeiten?
Die sind gestrichen. Auch das ist mir nicht schwer gefallen und ich wusste noch von Metabolic wie gut es mir „eigentlich“ tut nicht zu naschen.

Ist es nicht nach einer Zeit langweilig oder zu eintönig so zu essen, vermisst du es was von den alten gewohnten zu essen?
Das ist das was mich selbst am meisten wundert: Ich vermisse nichts. Frag mich bitte nicht warum 🙂 Ich bin immer satt und fühle mich gut. Spannend ist, dass ich die Lebensmittel welche ich nicht mag (Brokkoli, diversen Arten Kohl, Kaffee, Soja…) sowieso vermeiden soll.

Welche Rolle spielt Yoga dabei?
Eine sehr große Rolle. Seit dem ich die Ausbildung zur Yogalehrerin begonnen habe, übe ich täglich. Meine Einzellehrerin hat mir eine Praxis zusammengestellt, in der viele Drehungen vorkommen. Sie unterstützen zusätzlich beim Abnehmen. Und ich gehe mental ganz anders an das Gewicht verlieren und Wohlfülen wollen ran.

Was kannst du anderen mit auf den Weg geben?
Sich selbst nicht stressen. Mir ist bewusst, dass ich vieles nur umsetzen kann, da ich allein lebe. Weder habe ich Gelüste weil jemand neben mir Chips isst, noch Schokolade kauft. Bei mir war es genau der richtige Zeitpunkt (psychisch und physisch) um die Ernährung umzustellen. Wer meine Reise weiter verfolgen möchte, den lade ich herzlich auf meinen Yoga-Blog (http://claudidoesyoga.blogspot.de/) ein.